k wie «keine Ahnung»

Böh. Auf die Frage «Wie geht’s dir?» ist deine ehrliche Antwort: «Keine Ahnung.» Was für Gefühle sind schon nennenswert? Irgendwie ist doch alles in etwa gleich. Weder besonders gut noch besonders schlecht. Dass es an manchen Tagen nichts zu bemerken gibt, ist total normal. Bleib jedoch dran und versuche, deine Gefühlswelt in Worte zu fassen. Denn je besser du darin wirst, desto besser kannst du dein Gemüt analysieren und entsprechend pflegen.

Darüber reden

Positive Erlebnisse und Erfolge mit seinem Umfeld zu teilen, fällt den meisten Leuten ziemlich leicht. Es ist jedoch auch wichtig, seinem Umfeld mitteilen zu können, dass man sich nicht gut fühlt denn: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Über Probleme, Ängste oder negative Gefühle zu reden, löst keine Probleme in Luft auf. Aber es entlastet und macht möglich, dass du Hilfe bekommst oder wieder Hoffnung schöpfst.

  • Du findest gerade keine Worte, um deine Gefühle auszudrücken? Vielleicht gibt es einen Song, der deine Gefühle passend beschreibt. Starte eine Konversation, indem du jemandem diesen Song schickst.

  • Hast du manchmal Angst, die falschen Dinge zu sagen? Höre auf deine Gefühle und Bedürfnisse. Lerne dich mit respektvollen Worten zu äussern, setze Grenzen und respektiere die der anderen. In diesem Video kannst du mehr darüber lernen. 

  • Es gibt auch andere Ausdrucksformen als die Sprache. Du kannst deine Emotionen auch mit Farben, Ton oder Bastelmaterialien einen Ausdruck verleihen. Die so entstandenen Dinge bieten dir einen guten Anlass zum Gespräch.

  • Stelle deiner/deinem Gesprächspartner*in offene Fragen, die mehr als nur eine Ja- oder Nein-Antwort erfordern. Dies ermutigt die andere Person, ausführlicher zu antworten und das Gespräch zu vertiefen.

Beziehungen pflegen

Wir sind soziale Wesen – wir brauchen andere Menschen nicht nur um lustige Memes, den Netflixaccount oder das Bett zu teilen, sondern schlicht und einfach um geistig gesund zu bleiben. Besonders in schwierigen Phasen, kann dein Umfeld eine wichtige Stütze für dich sein und helfen wieder das Positive im Leben zu finden.

  • Keine Idee, was du unternehmen könntest? Hol dir hier mögliche Inspirationen.

  • Triff dich mit deinen Freund*innen und schaut euch gemeinsam einen Film oder eine Serie an. Hier gibt es Serien und Filme zum Streamen. 

  • Ein schlechtes Gewissen, weil du dich länger nicht gemeldet hast? Ein*e gute*r Freund*in wird es dir nicht übel nehmen und verstehen, warum du dich länger nicht gemeldet hast. Ruf sofort an oder schreibe!

  • Arbeitest du in Schichtarbeit? Hast du das Gefühl deine Welt ausserhalb der Arbeit bleibt stehen? In diesem Blogbeitrag «Schichtarbeit: Wenn die Freizeit zu kurz kommt» stehen wertvollen Tipps zur Beziehungs- und Freizeitpflege.

  • Komplimente kommen im Alltag oft viel zu kurz. Wie wäre es mit einer Komplimente-Box? Wenn dir etwas Positives an einer Person auffällt, schreibe den Gedanken auf und lege das Papier in eine Box. Wenn es mal Anspannungen in der Familie oder Beziehung gibt, hilft ein Blick in die Komplimente-Box um die Stimmung aufzuhellen.

  • Du hast keine Lust, stundenlang im Café zu sitzen? Dann verabrede dich doch zum Beispiel zu einem kleinen Spaziergang. Es muss nicht immer viel Zeit sein. Auch kurze, aber gute Begegnungen können sich positiv auswirken.

Lebensstil anpassen

Ein gesunder Lebensstil wird oft mit viel Aufwand und Mühe in Verbindung gebracht, speziell in schwierigen Zeiten. Negativen Emotionen kannst du jedoch mit einem gesunden Lebensstil besser begegnen und Herausforderungen besser bewältigen. Nimm dir diese Zeit für dich selbst. Beschäftige dich mit den Themen rund um Bewegung, ausgewogene Ernährung und Entspannungsmethoden, um deine psychische und körperliche Verfassung zu stärken. Finde heraus, wie du deinen Lebensstil gesund gestalten möchtest und verfolge ein Ziel nach dem anderen.

  • Wie sehen deine Essgewohnheiten aus? Mach den Test und finde es heraus.

  • Probiere dich an den kleinen, positiven Dingen des Tages zu erfreuen wie z. B. ein schöner Sonnenaufgang, das Zwitschern der Vögel oder das nette Lächeln der Reinigungskraft. 

  • Man kann für alles dankbar sein. Für materielle Dinge und immaterielle. Wichtig ist, dass du dir dessen immer wieder bewusst wirst.

  • Lenk dich mit Musik ab. Höre laute Musik und singe, summe oder bewege deinen Körper dazu. Hier eine Playlist auf Spotify dazu. 
    Oder erstelle eine eigene Playlist mit deinen Lieblingsliedern.

  • Hör dir den Podcast auf dieser Website an. Dein Podcast für Entschleunigung und mehr Selbstvertrauen.

  • Komm auf andere Gedanken und Entspanne mit diesem YouTube Video.

Inspiration finden

Suche den Ausgleich zum Alltagstrott und halte deine grauen Zellen aktiv. Das tut gut und stärkt deine mentale Fitness. Dich einer neuen Aufgabe, einem neuen Hobby oder etwas Kreativem zu widmen, schafft Erfolgserlebnisse, richtet deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes und eröffnet neue Perspektiven. Alles steht dir offen: Hauptsache, du entdeckst neue Seiten an dir.

  • Lerne mehr über die Hintergründe dieser App und der Kampagne. Erfahre hier, was über die Gefühlslage der Schweizer*innen herausgefunden wurde.

  • Auf der Suche nach einem neuen Hobby? Probiere Origami aus und falte deinen ersten Kranich. Hier geht es zur Videoanleitung. 

  • Die Podcasts von 7Mind können gute Denkanstösse geben, rund um die Themen Psychologie und Achtsamkeit.

  • Hör dir «Danke, gut. Der Podcast über Pop und Psyche» an.

  • Erfahre mehr über das Thema Emotionen in der Dokumentation «Achterbahn der Emotionen - Sind Gefühle angeboren oder erlernt?»

  • Was ist emotionale Intelligenz und weshalb ist sie wichtig? Finde es in dieser Doku heraus.

Selbstwert erkennen

Wir tendieren oft dazu, nur das Negative zu sehen und all das Positive zu vergessen. Sei gut zu dir selber und erinnere dich auch an deine positiven Eigenschaften oder an alle Hürden, welche du bereits gemeistert hast. Um sich selbst besser akzeptieren zu können, kann es hilfreich sein, Bescheid zu wissen über seine Stärken und Schwächen. Die haben schlussendlich alle, Nobody is perfect! Wichtig ist, dass du den Glauben an dich selbst nicht verlierst und dich so akzeptieren kannst, wie du bist.

  • Mache den Test der Universität Zürich, um herauszufinden was deine persönlichen Stärken sind.

  • Bleib ruhig, wenn nicht alles nach Plan läuft. Nimm nicht alles persönlich und lerne, deine eigenen Fähigkeiten zu schätzen, aber akzeptiere auch, dass du nicht alles können musst.

  • Erinnere dich an all deine Erfolge, die du bereits erreicht hast und schreibe sie dir auf. Schaue deine Notizen regelmässig durch, um dir selbst eine Freude zu bereiten.

  • In deinem Kopf herrscht ein wirres Durcheinander und dir fehlen die Worte dafür? Nimm ein Blatt Papier und versuche einmal, deine Gefühle aufzuschreiben oder als Zeichnung darzustellen – so kannst du deine Emotionen für dich visualisieren.

  • Es ist in Ordnung auch mal keinen Plan zu haben. Lebe das Leben im Jetzt und geniesse jeden Moment.

  • Achte darauf, wie du mit dir selbst sprichst. Ersetze negative Gedanken durch positive und ermutigende Selbstgespräche. Zum Beispiel, indem du dich im Spiegel betrachtest und dir Komplimente machst.

Unterstützung holen

Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Weisheit. Jeder steht irgendwo im Leben mal an und kommt nicht alleine weiter. Familie und Freunde können eine wichtige Stütze für unser Wohlbefinden sein und uns in Krisen unterstützen. Manchmal fällt es aber leichter, mit Aussenstehenden zu reden und manchmal sind die Probleme so gross, dass es wichtig ist, sich professionelle Hilfe zu holen, damit sie nicht noch grösser werden.

  • Wenn es einem nicht gut geht und man professionelle Hilfe benötigt, gibt es verschiedene Angebote. Der/die Hausarzt*in ist oft die erste Anlaufstelle und kann bei Bedarf an Fachärzt*innen oder Therapeut*innen überweisen. Psychotherapeut*innen und psychiatrische Kliniken sind auf die Behandlung psychischer Probleme spezialisiert und bieten gezielte Unterstützung.

  • Finde hier die wichtigsten Beratungsangebote in deiner Nähe.

wie «Ausgebrannt»

A wie «Ausgebrannt»

Du fühlst dich ausgebrannt und erschöpft. Dir fehlt die innere Motivation im Job oder bei Dingen, die du liebst.

This is how you change

wie «Ängstlich»

Ä wie «Ängstlich»

Die Angst hat von dir Besitz ergriffen und umklammert dich. Aus einem konkreten Grund oder auch ganz grundlos.

This is how you change

wie «Besorgt»

B wie «Besorgt»

Du hast Sorgen. Eine, mehrere oder ganz viele. Auf jeden Fall nehmen sie deine Gedanken ein und du kommst nirgends hin.

This is how you change

wie «Chillig»

C wie «Chillig»

Alles ist entspannt. Heute und – so gelassen, wie du auf die Welt zugehst – auch morgen. Nutze dieses Gefühl und teile es.

Mach mehr daraus

wie «Dankbar»

D wie «Dankbar»

Du verspürst eine tiefe Dankbarkeit. Weil etwas Gutes wiederfahren ist oder weil man für so vieles dankbar sein kann.

Mach mehr daraus

wie «Einsam»

E wie «Einsam»

Du fühlst dich allein gelassen. Weil dir sozialer Kontakt fehlt oder weil du deine Gedanken niemanden anvertrauen kannst.

This is how you change

wie «Fröhlich»

F wie «Fröhlich»

Du fühlst dich fröhlich und strotzt vor Energie. So sollte es jeden Tag sein, oder doch meistens.

Mach mehr daraus

wie «Gestresst»

G wie «Gestresst»

Momentan ist alles zu viel. Du kommst den Dingen nicht nach oder mit einer Sache nicht klar. Darum bist du gereizt.

This is how you change

wie «Hilflos»

H wie «Hilflos»

Du weisst nicht mehr weiter und fühlst dich ausgeliefert. Eine Ohnmacht hindert dich daran, die Dinge anzugehen.

This is how you change

wie «Interessiert»

I wie «Interessiert»

Du verspürst den Antrieb die verschiedensten Dinge entdecken zu wollen. Gratuliere, du wurdest von der Inspiration geküsst.

Mach mehr daraus

wie «Jubelnd»

J wie «Jubelnd»

Du könntest Luftsprünge machen. Wegen einem puren Glücksmoment oder einfach weil so viel gute Energie in dir steckt.

Mach mehr daraus

wie «Konfus»

K wie «Konfus»

Du spürst dich gerade selber nicht so. Du könntest zuversichtlich sein aber genauso gut hoffnungslos. Irgendwie konfus.

This is how you change

wie «Leer»

L wie «Leer»

Äusserlich mag sogar alles in Ordnung sein, aber innerlich fühlst du dich leer. Wieso? Das weisst du nicht mal unbedingt.

This is how you change

wie «Müde»

M wie «Müde»

Du spürst eine Müdigkeit. Das muss nicht mal zwingend Schlafmangel sein, sondern kann auch geistige Müdigkeit sein.

This is how you change

wie «Nachdenklich»

N wie «Nachdenklich»

Du bist ständig in Gedanken verloren und nie bei der Sache. Irgendetwas beschäftigt dich zu sehr.

This is how you change

wie «Optimistisch»

O wie «Optimistisch»

Eine stille Zuversicht erfüllt dich und lässt dich Allem, was kommt, entspannt entgegenblicken. Denn das Leben ist schön.

Mach mehr daraus

wie «Panisch»

P wie «Panisch»

Ob es einen Grund gibt oder nicht, ist egal: Du bist vor Angst wie gelähmt oder möchtest nur noch wegrennen.

This is how you change

wie «Quer»

Q wie «Quer»

Irgendwie passt du gerade nirgends rein. Mit deinem Umfeld harmoniert es nicht. Du fühlst dich quer in der Landschaft.

This is how you change

wie «Rastlos»

R wie «Rastlos»

Du stehst ständig unter Druck. So sehr, dass du auch in ruhigen Momenten nicht zur Ruhe kommst.

This is how you change

wie «Sicher»

S wie «Sicher»

Die Dinge laufen gut und so fühlst du dich auch. Mit einer solchen Sicherheit kannst du grosse Taten vollbringen.

Mach mehr daraus

wie «Traurig»

T wie «Traurig»

Ob leichte Enttäuschung oder schwerer Verlust. Die Trauer, die du spürst, kommt immer wieder hoch.

This is how you change

wie «Unsicher»

U wie «Unsicher»

Ein Schicksalsschlag hat dich eingeschüchtert. Dein Vertrauen ist weg, es fällt dir schwer, Entscheidungen zu treffen.

This is how you change

wie «Überfordert»

Ü wie «Überfordert»

Dir wird zu viel abverlangt. Du versuchst, alles zusammenzuhalten, aber du merkst, dass du die Kontrolle verlierst.

This is how you change

wie «Verliebt»

V wie «Verliebt»

Bei dir vermischen sich Aufregung mit purer Euphorie. Denn du bist verliebt und hast Schmetterlinge im Bauch!

Mach mehr daraus

wie «Wütend»

W wie «Wütend»

Du bist zornig. Unrecht ist wiederfahren und du denkst nur noch daran, wie du es ihm, ihr oder allen heimzahlen wirst.

This is how you change

wie «keine Ahnung»

X wie «keine Ahnung»

Du hast keine Ahnung, wie du dich fühlst. Und selbst wenn, findest du keine Gefühle, die dir nennenswert erscheinen.

This is how you change

wie «Yay»

Y wie «Yay»

Yay! Jetzt wird gefeiert: der grosse Erfolg mit einer grossen Party oder der kleine Glücksmoment mit einem stillen Lächeln.

Mach mehr daraus

wie «Zufrieden»

Z wie «Zufrieden»

Du hast nichts zu klagen. Nicht, weil dir alles egal ist, sondern weil im Leben manchmal einfach alles wirklich schön ist.

Mach mehr daraus